31.08.2011 das neue Logo wird vorgestellt

Der Anfang ist gemacht. Das neue Logo ist fertig. Es besticht durch seine schlichte Eleganz. Schrift und Farbgebung lassen es edel erscheinen.

Seit August 2011 erscheinen die Vereinsdrucksachen wie Briefe und Visitenkarten im neuen Design. Plakate, Flyer und Konzertkarten werden dieses neue Logo tragen.
Das Blasorchester Havixbeck von 1878 präsentiert sich neu.

Aber warum diese Veränderung?

Die Notwendigkeit liegt in der stetigen, zielgerichteten Veränderung des Orchesters begründet. Das Havixbecker Blasorchester steht seit Jahrzehnten für sinfonische Blasmusik der Höchststufe.
Schon seit Jahren tragen die Musiker und Musikerinnen bei Konzerten keine Uniform. Da scheint das alte Logo in seiner Wappenform mit Eichenlaub und Tubatrichter nicht mehr passend, symbolisiert es doch eher die klassische Blas- und Marschmusik.

Die Geschichte des Orchesters beschreibt die Entwicklung einer Dorfkapelle hin zu einem sinfonischen Blasorchester. Diese 133 Jahre Vereinsgeschichte sind geprägt von vielen Höhen und Tiefen.

Es sind starke herausragende Persönlichkeiten, die diese Geschichte geschrieben haben, die ganze Epochen gestaltet haben. Es sind aber nicht weniger die vielen Musiker, ja Musikerfamilien, die oft über Generationen hinweg durch ihr persönliches Engagement und ihren Einsatz diese Erfolgsgeschichte ermöglicht haben.
Sie, ihre Gesichter und Geschichten machen den Verein zu dem was er ist, eine starke Gemeinschaft.

altes Logo Ein Blick in die Chronik: Wir schreiben das Jahr 1978. Das Orchester ist 100 Jahre alt und ist aus dem Havixbecker Gemeindeleben nicht wegzudenken. Kirchliche und weltliche Feste werden vom Orchester gestaltet.

In Anerkennung der Verdienste schenkt die Gemeinde Havixbeck dem Orchester zum 100.ten Geburtstag eine Standarte. Sie zeigt auf der einen Seite das Havixbecker Gemeindewappen, auf der anderen Seite Eichenlaub, einen Tubatrichter und den Schriftzug Blasorchester Havixbeck 1878.

In Wappenform wurde dies das erste Logo des Blasorchesters. Es schmückte später die Briefköpfe und die Uniformen. Es war ein passendes Aushängeschild, steht doch das Eichenlaub für Standhaftigkeit und Treue. Doch in seiner Wappenform mit Tubatrichter symbolisiert es eher die klassische Blas- und Marschmusik und weniger die konzertante, sinfonische Musik.

Folglich wird das Etikett dem Inhalt angepasst, denn „es ist schon lange nicht mehr drin, was drauf steht“.

Auch wenn das Vereinswappen abgelöst wird, so bleibt das Symbol des Eichenlaubs dem Blasorchester und den Havixbeckern erhalten. Als Dank für die Würdigungen anlässlich des 100 jährigen Vereinsjubiläums und als Zeichen der Verbundenheit mit „Ihrem Havixbeck“ stifteten die Musiker des Blasorchesters einen Eichenbaum.

Die Eiche hat inzwischen eine stattliche Größe erreicht. Sie steht Ecke Kolping-/Schul-/Schützenstraße. Das Blasorchester ist tief verwurzelt.

Heute widmen sich die Orchestermitglieder vor allem zeitgenössischen Originalkompositionen für sinfonisch besetzte Blasorchester. So spielte das Orchester Werke wie „Jericho“ und “ Noah’s Ark“ von Bert Appermont, Jacob de Haans „Diogenes“, die „Bulgarian Dances“ von Franco Cesarini, „A Festival Prelude“ von Alfred Reed, Philip Sparkes „Spirit of the Sequoia“ sowie „Oscar for Amnesty“ von Dirk Brosse.
Auch die „Symphonic Overture“ von James Barnes und „Music for a Festival“ von Philip Spark stehen auf der Programmliste des Blasorchester Havixbeck von 1878.

1878 wurde der Verein gegründet, um mit seiner Musik den Menschen Freude zu bringen. Genau das möchte das heutige Blasorchester auch.

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